Herzlich willkommen!

Unsere Pfarrei mit den beiden Kirchengemeinden Neunkirchen und Mantel liegt westlich der Stadt Weiden in der Oberpfalz im Nordosten Bayerns. Ein schöner Flecken Erde mit vielen netten Menschen.

Seit 1683 sind die beiden eigenständigen Gemeinden Neunkirchen und Mantel zu einer Pfarrei mit einem Pfarrer verbunden.
Besondere Höhepunkte im Laufe des Jahres bilden Gemeindefeste und -fahrten, Konzerte, Kinderbibeltage, Weinabende, ökumenische Abende und andere Veranstaltungen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in unseren Kirchengemeinden wie auch in unseren Orten wohl und zu Hause fühlen. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen.

Pfr. Andreas J. Ruhs

Evangelische-Termine

Apostel Paulus schrieb an die Gemeinde in Thessaloniki:

"Prüft alles und behaltet das Gute!"

1. Thessalonicher 5,21


In seinem ersten Brief an die Gemeinde in Thessaloniki beschreibt Paulus, was zu einem guten und gesunden Gemeindeleben und zu einem lebendigen Christsein gehört: Liebe, Respekt, Frieden, Ermahnung, Ermutigung, Barmherzigkeit, Geduld, Hilfsbereitschaft, Freude, Dankbarkeit und Gebet.

Und schließlich ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass das Wirken des Heiligen Geistes seinen Raum hat. Impulse, die aus der Gemeinde kommen, sollen ernstgenommen werden. Doch sie sollen weder unreflektiert angenommen, noch in Bausch und Bogen abgelehnt werden: "Prüft alles und behaltet das Gute!"

(Textauszug von Matthias Ruhnke)

75 Jahre Posaunenchor NeunkirchenSeit 1950 bringt der Posaunenchor in Neunkirchen Musik und Freude. Vom festlichen Gottesdienst bis zum Dorffest ist er dabei - immer mit Spaß und Schwung. Ein Blick auf die lange Geschichte des Chores.

Schon 1926 gründete sich ein Posaunenchor in Neunkirchen. Ab 1939 konnte und durfte der Chor aber seinen Dienst nicht mehr ausüben. Doch 1950 regten vier Burschen in Neunkirchen eine Neugründung an. Und diese besteht bis heute. Die Gründungsmitglieder waren Hans Hör, Willi Gollwitzer, Hildmar Weidmann und Karl Staufer. Die Initiative für die Wiedergründung ging vom damaligen Gemeindepfarrer Hans Leonhard aus. Dieser selbst war begeisterter Trompetenspieler.

Es gab im Laufe der Jahre viele Bläsereinsätze in benachbarten Gemeinden, auch zu Grundsteinlegungen oder Kircheinweihungen. Das Hauptaugenmerk lag aber auf der festlichen Gestaltung von Gottesdiensten. Es folgten Einsätze bei der jährlichen Gedenkfeier am Kriegerdenkmal, bei Weihnachtskonzerten, Hochzeiten, beim Maibaumaufstellen, diversen Dorffesten und zu Geburtstagsständchen. Auch die Auftritte in Seniorenheimen an Heiligabend und Konzerte im Freien im Sommer hatten bald Tradition. 

Pfarrer Andreas Ruhs erinnerte beim Jubiläumskonzert in der St.-Dionysius-Kirche daran, dass der Posaunenchor in all diesen Jahren vier Pfarrer wohlwollend begleitet und unterstützt hatte. „Der anfangs 8-köpfige Chor wuchs über die Jahre stetig und zählte 1986 sogar 30 Bläser. Nach einer Flaute 2005 mit 13 aktiven Bläsern, kann der Chor heute auf den Höchststand von 32 Bläsern stolz sein. Nahezu alle hören Sie heute hier in der Kirche“, sagte Pfarrer Ruhs.

Dass der Chor heute so personenstark vertreten ist, verdanken die Kirchgänger den jahrelangen Jungbläserausbildungen der Chorleiter. Im Rahmen der Jubiläumsfeier ehrte Pfarrer Andreas Ruhs langjährige Chormitglieder. Seit 10 Jahren wechseln sich auch die beiden Chorleiter Karl Bäumler und Barbara Beutner mit der Leitung des Chors ab. Sie alle erhielten ein Geschenk. Seit diesem Jahr unterstützt Saskia Zupfer die beiden Dirigenten.

Das rund einstündige Jubiläumskonzert begann der Posaunenchor unter der Leitung von Barbara Beutner mit Spaß und Schwung mit dem „Präludium in C“ von Raimund Schächer, es folgte das „Lobe den Herrn“. Weiter führte Karl Bäumler als Dirigent die Gruppe mit „Ich lobe meinen Gott“, ehe er selbst zu zwei Trompetensoli in die Orgelempore ging. Mit Orgelbegleitung durch Hans-Joachim Grajer ertönte „Air“ und „Jesus bleibe meine Freude“ hoch von der Empore im hinteren Teil des Gotteshauses. Zwei Stücke brachten die Jungbläser in die Vortragsreihe ein.
Den Abschluss setzte der mehrstimmige Klangkörper mit verschiedenen Blechblasinstrumenten unter der Dirigentin Saskia Zupfer. Im Anschluss waren alle zu Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal eingeladen.

Bericht: Reinhard Kreuzer
Bild: Amelie Beutner

Zeitungsbericht

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Weltgebetstag der Kinder – die Cookinseln:  Gott hat uns wunderbar geschaffen!

Weltgebetstag der Kinder 2025 - Cook-Inseln
Bildrechte Annette Punzmann

Am Weltgebetstag geht ein Gebet einmal um die ganze Welt. Der diesjährige Weltgebetstag steht unter dem Titel: „Gott hat uns wunderbar geschaffen!“ Frauen von den Cookinseln bereiteten hierfür den Psalm 139, der von der Allwissenheit Gottes und dessen Nähe zu den Menschen erzählt und passende Lieder und Gebete vor.

Und so begrüßten die Kindergottesdienst-Teams der Gemeinden Mantel und Neunkirchen am Sonntag, 16.03.2025 insgesamt 16 Kinder mit „kia orana“ zum diesjährigen Kinder-Weltgebetstag in Mantel. Dieser maorische Gruß trägt die Bedeutung „Möge dein Leben lang und wundervoll sein“.
Letizia Riedel, Katrin Wiesner, Jutta Lippik, Ulrike Kraus, Sandra Prölß und Anja Beutner hatten für die Kinder viele interessante Informationen und Bilder vorbereitet. So durften sie erfahren, dass eine Reise dorthin zwischen 32 – 40 Stunden dauert, die traumhaften 15 Inseln im Pazifik zwischen Australien und Südamerika liegen, die Menschen dort Englisch oder Maori sprechen und noch vieles, vieles mehr.

Um ein wenig in das Landesflair einzutauchen, wurde ein traditioneller Tanz einstudiert, landestypische Speisen gegessen und die Mitarbeiterinnen verzierten die Kinder mit abwaschbaren Tattoos.

Wie bei jedem Weltgebetstag durfte ein kleines Anspiel, welches den Kindern das jeweilige Thema näher bringt nicht fehlen: Ein Mädchen kommt traurig und zugleich wütend von der Schule nach Hause, weil sie wegen ihren Ohren gehänselt wird. Ihre Sorgen und Ärger vertraut sie ihrer Oma an, welche ihr liebevoll erklärt, dass alle Menschen einzigartig und von Gott wunderbar gemacht sind. Dabei ist das Aussehen egal. Damit das Mädchen immer daran erinnert wird, bekommt sie von ihrer Oma ein buntes Perlenarmband geschenkt, welches der Oma selbst als Kind half den Psalm 139 auswendig zu lernen und immer mit dessen Inhalt verbunden zu sein. Als Erinnerung an diese Botschaft durften alle Kinder ebenfalls ein Armband basteln, welches sie mit nach Hause nehmen durften.

Den Abschluss bildete das gemeinsame Vaterunser, der zugesprochene Segen, sowie das Weltgebetstagslied „Segen, Gottes guter Segen, verbindet unsre Welt. Auf allen unseren Wegen, Gottes gute Hand uns hält.“

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„Kia orana“ – „Hallo“

So begrüßen sich die Menschen in der Maori-Sprache auf den Cook-Inseln. Die Teilnehmer des Weltgebetstages der Frauen wurden eingeladen diesen Gruß, um die Welt zu senden.

Weltgebetstag 2025 aus den Cook Inseln
Bildrechte WGT-Team

„Kia orana“ bedeutet mehr als einfach „Hallo“. Es bedeutet „Ich wünsche Dir, dass du lange und gut lebst, du leuchtest wie die Sonne und mit den Wellen tanzt“.

Bereits beim Eintreffen in der katholischen Pfarrkirche wurden die Teilnehmer von Meereswellen auf eine Reise um die Welt mitgenommen. Meereswellen erklangen, wie sie gleichmäßig, um das idyllische Archipel aus 15 Inseln im Südpazifik, zwischen Neuseeland und Französisch-Polynesien tanzen. Die Katholische und Evangelische Kirchengemeinde feierte gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Cook-Inseln wunderbar geschaffen!“ Die Teilnehmerinnen beteten, wie viele Frauen auf der ganzen Welt am 7. März für das Verständnis und die Solidarität zwischen den Kulturen und auch das Engagement für die Rechte der Frauen weltweit. Illustriert durch eine von Renate Puckschamel gestaltete, einladende Präsentation wurden die Teilnehmerinnen mitgenommen in die Kultur, die Herausforderungen und Anliegen der mit etwa 17.000 Einwohnern bewohnten Cook-Inseln. Nach dem Segensgebet und dem Schlusslied „Der Tag ist um“ waren alle Teilnehmerinnen herzlich eingeladen im Evangelischen Gemeindehaus liebevoll zubereitete Köstlichkeiten des kleinen Inselstaates zu kosten.

Ein herzlicher Dank gilt dem Singkreis Mantel unter der Leitung von Susanne Stark für die musikalische Umrahmung, allen fleißigen Helferinnen und Teilnehmerinnen, die diesen Gottesdienst und das abschließende Beisammensein einzigartig machten.

 

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Die Konfirmanden mit Kirchenvorstand und Pfarrer Andreas J. Ruhs
Bildrechte Eva Seifried

Für Olivia Abreu, Jonas Marksteiner, Luca Voigt und Felix Janner war der Palmsonntag, 24. März 2024, ein wichtiger Tag - der ihrer Konfirmation. Im Kreise der Verwandten, Bekannten und der Kirchengemeinde bekannten sich die vier Konfirmanden zu ihrem Glauben. 

Pfarrer Andreas J. Ruhs segnete sie und betonte, dass sie jetzt - auf dem Weg zum Erwachsenwerden - für ihren Glauben selbst verantwortlich seien. Für die Kirche gelten die jungen Christen nun als Erwachsene, die nun auch das Patenamt übernehmen und im Oktober bei den Kirchenvorstandswahlen ihre Stimme abgeben dürfen. Ulrike Wiesner auf der Orgel und der Posaunenchor mit seinem Spiel trugen zum feierlichen Rahmen bei. Für den Kirchenvorstand sprach die Vertrauensfrau Doris Borchardt ein Grußwort. Nach dem Gottesdienst spielte der Posaunenchor Lieder im Kirchgarten. Im Anschluss ging die Feier für die Konfirmanden im Kreise ihrer Familien weiter. 

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